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Osteopathie und Craniosacral­therapie

Angebot

Osteopathie und Craniosacraltherapie: CHF 140.40 pro Sitzung. Eine Therapiesitzung dauert etwa eine Stunde.

Ich bin EMR, ASCA und EGK anerkannt für Craniosacraltherapie und Osteopathie/Etiopathie und für Craniosacraltherapie bei Visana.
ZSR Nummer: K1934.62
Bitte klären Sie die Kostendeckung mit Ihrer Krankenkasse ab. Abrechnung über die Ärztekasse, die nach Behandlungsabschluss oder nach drei bis fünf Sitzungen meine Arbeit in Rechnung stellt, zahlbar innert 30 Tagen.

Die Sitzung beginnt mit einer ausführlichen Anamnese (Befragung). Zu Beginn jeder Behandlung ertastet die Osteopathin den gesamten Körper, überprüft die Körperhaltung und sucht nach verminderter Beweglichkeit, Elastizität sowie auffälligen und erhöhten Spannungen im Gewebe. Ein gutes Fingerspitzengefühl und exakte physiologische und anatomische Kenntnisse helfen zu entscheiden, welche Spannungen zuerst gelöst werden sollen zur bestmöglichen Wiederherstellung der Beweglichkeit und Verbesserung der physiologischen Funktionen des Organismus.

Ziel der osteopathischen Behandlung ist die Wiederherstellung des individuellen Gleichgewichtes im Körper unter Berücksichtigung der parietalen, viszeralen und craniosacralen Ebene.

Die erste Behandlung kann durch die Anamnese etwas länger dauern. Rechnen Sie mit 60-75 Minuten.
Die weiteren osteopathischen Behandlungen dauern in der Regel 50-60 Minuten.
Bei Kindern sind die Folgebehandlungen eher kürzer mit 30-45 Minuten.

Abhängig von der Diagnose sollte sich nach drei bis vier Behandlungen eine Besserung zeigen. Die Abstände zwischen den Sitzungen sind abhängig davon, wie akut die Problematik ist. Bei akuten Zuständen und generell am Anfang einer Behandlungsserie sind kürzere Abstände von ein bis zwei Wochen empfehlenswert. Bei chronischeren Krankheitsbildern und zur Erhaltung können durchaus längere Abstände von 1-6 Monaten optimal sein. 

Eine Kombination kann durchaus Sinn machen und falls es für die Genesung förderlich ist, arbeite ich sehr gerne mit anderen Therapeuten zusammen (Naturheilpraktiker, Homöopathie, Physiotherapie, Akkupunktur, Massage, Atemtherapie,…).

Sehr gerne ergänze ich meine Therapie mit Hypnosetherapie, mit der ich tiefer liegende Blockaden lösen kann.

Behandlungstermine sollen aber keinen Stress verursachen und der Körper muss immer genügend Zeit haben, die gesetzten Impulse zu verarbeiten und zu integrieren. 

Die Gesundheit zu finden, ist die Aufgabe eines Osteopathen.
Krankheit kann jeder finden.

A.T. Still

Osteopathie

In der Osteopathie unterscheiden wir drei unterschiedliche Therapieformen:

Parietale Osteopathie

Myofaszial: Spannungen im Körper werden über das Fasziennetz weitergeleitet. Myofasziales Arbeiten spürt Spannungen im Körper, die über das Fasziennetz weitergeleitet werden. Lösen dieser Spannungen verbessert die Beweglichkeit der Gewebsstrukturen und die Zirkulation von Blut und Lymphe, was zu Schmerzlinderung führt.

Strukturell: Hier werden Techniken ähnlich der Manualtherapie und der Chiropraxie angewandt, welche Gelenke, Muskeln, Sehnen und Bänder mobilisieren und korrigieren.

Viscerale Osteopathie

Jedes Organ hat einen Eigenrhythmus und sollte sich zudem auch in Bezug zu seiner anatomischen Umgebung frei bewegen können. Dies wird in der Osteopathie untersucht und falls nötig behandelt, um gute Mobilität und Funktion zu gewährleisten.

Cranio-Sacrale Osteopathie

Schädelknochen und Sacrum, verbunden über die Hirnhaut, die das Rückenmark umhüllt, bilden eine funktionelle Einheit. Störungen in diesem Bereich können weitreichende Folgen für den gesamten Organismus haben (Myofaszial, hormonell, für die Organfunktionen, …).

Indikationen

Osteopathie kann helfen bei folgenden Beschwerden:

  • Beschwerden des Bewegungsapparates
  • Rückenschmerzen
  • Nackenschmerzen
  • Kopfschmerzen/Migräne
  • Chronische Müdigkeit/Konzentrationsschwierigkeiten
  • Belastungen nach Unfällen/Operationen
  • Beschwerden der inneren Organe:
    • Verdauungsbeschwerden
    • Unterleibsbeschwerden (Menstruationsstörungen, Infertilität, Menopause, Blasenstörungen…)
    • Lungenbeschwerden (Asthma, nach Lungenentzündungen/Bronchitis,…)
    • Herz-/Kreislaufstörungen
  • Kiefer-/Zahnbeschwerden
  • Begleitung durch die Schwangerschaft
  • Vorbereitung auf die Geburt und Behandlung nach der Geburt
  • Behandlung von Säuglingen und Kindern
  • … 

Geschichte der Osteopathie

Andrew Taylor Still (1828 – 1917) ist der Gründervater der Osteopathie. Als Arzt stiess er zunehmend an seine Grenzen und suchte nach besseren Behandlungsmethoden. 1874 gab er die Entdeckung der Osteopathie bekannt.

Er definierte 4 Grundprinzipien der Osteopathie:

  • Der Körper verfügt über selbstregulierende und selbstheilende Kräfte.
  • Gesundheit braucht den ungehinderten Fluss aller Körperflüssigkeiten.
  • Die Form und die Funktion aller Strukturen im Körper bedingen einander.
  • Der Körper ist eine Einheit. Unnatürliche Spannungen in einem Teil des Körpers haben veränderte Spannungen in allen Teilen des Körpers zur Folge.

Ziel einer osteopathischen Behandlung ist die Optimierung von körpereigener Heilung, immunologischer Kompetenz und Homöostase (die Erhaltung des normalen Gleichgewichtes der Körperfunktionen durch physiologische Regelungsprozesse). Dies wird erreicht durch die Regulierung der Spannungen im Gewebe und der Austauschprozesse (neurologisch, vasculär und energetisch), unter Nutzung der Wechselwirkung zwischen Funktion und Form/Bewegung.

Osteopathie behandelt den Menschen als Ganzheit: Körper, Geist und Seele sollen dabei im Gleichgewicht sein.

Craniosacraltherapie

Die Craniosacraltherapie legt wie die Osteopathie Wert auf eine ganzheitliche Behandlung des Menschen. Nach den osteopathischen Grundprinzipien werden Mobilität und Durchblutung gefördert, dass die Selbstheilungskräfte des Menschen optimal wirken können.

Störungen dieser Craniosacralen Einheit können sich in vielen Bereichen zeigen.

Indikationen

Craniosacraltherapie kann helfen bei folgenden Beschwerden:

  • Kopfschmerzen/Migräne
  • Nackenschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Verdauungsprobleme
  • Chronische Müdigkeit/Konzentrationsschwierigkeiten
  • Belastungen nach Unfällen/Operationen
  • Kieferprobleme
  • Immer wiederkehrende Erkältungen (Sinusitis, Halsschmerzen, Mittelohrentzündungen)
  • Tinnitus
  • Schwindel
  • Hormonelle Störungen (wie z.B. Menstruationsbeschwerden)
  • Begleitung durch die Schwangerschaft
  • Vorbereitung auf die Geburt und Behandlung nach der Geburt
  • Behandlung von Säuglingen und Kindern
  • … 

Geschichte der Craniosacraltherapie

William Garner Sutherland (1873 – 1954), ein Schüler von A.T. Still, forschte in Selbstversuchen im cranialen Bereich und konnte beweisen, dass die Schädelknochen nicht starr verwachsen, sondern auch noch im Erwachsenenalter beweglich sind. Er setzte somit den Grundstein für die craniosacrale Therapie, in der Schädel (Cranium) und Kreuzbein (Sacrum) mit den Hirn- und Rückenmarkhäuten zusammen als Einheit funktionieren.

Der Name Craniosacral Therapie wurde in den 70er Jahren erstmals vom amerikanischen Forscher und Osteopathen Dr. John E. Upledger (1932 – 2012) geprägt und setzt sich aus den Begriffen Cranium (Schädel) und Sacrum (Kreuzbein) zusammen. Er erforschte die rhythmischen Bewegungen vom Schädel wissenschaftlich.

Die beiden Pole Schädel und Kreuzbein bilden mit den Gehirn- und den Rückenmarkshäuten (Membranen) eine Einheit, in welcher die Gehirnflüssigkeit (Liquor) rhythmisch pulsiert. Dieser Rhythmus überträgt sich auf den gesamten Körper und beeinflusst die Entwicklung und Funktionsfähigkeit des ganzen Menschen. Veränderungen in diesem System geben die nötigen Hinweise für die therapeutische Arbeit mit den betroffenen anatomischen und energetischen Strukturen.

Dr. Sutherland machte eine weitere Entdeckung: Er stellte fest, dass hinter den rhythmischen Bewegungen der Gehirnflüssigkeit eine Kraft ist, die diese Bewegungen in Gang setzt. Diese Kraft nannte er Primäre Atmung oder Breath of Life (Lebensatem) – der Zündfunke, der das System in Gang bringt.

Dieser Aspekt der Craniosacral Therapie wurde von Franklyn Sills aufgenommen und weiterentwickelt. Der Lebensatem drückt sich im ganzen Körper aus und ist direkt mit der Lungenatmung (sekundäre Atmung) und der Gewebeatmung des zentralen Nervensystems verbunden, welche die gesamten Körperfunktionen regulieren. Somit haben wir heute mit der Craniosacral Therapie eine ganzheitliche Behandlungsform mit unterschiedlichen Ansätzen, die sich optimal ergänzen.

Du wirst morgen sein, was Du heute denkst

Buddha

Sind Sie interessiert an einer Behandlung? Nehmen Sie noch heute mit mir Kontakt auf.

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